Moto 3

Matteo Bertelle

Matteo Bertelle, ein steiler Weg nach oben

Heiliger Champion von Italien im Pre-Moto3 (CIV) im Jahr 2017: Matteo Bertelle wechselte 2018 in den European Talent Cup. Mit zwei Siegen in Jerez beendete er die Saison auf dem fünften Platz der Gesamtwertung. Im folgenden Jahr gab er sein Debüt in der Red Bull MotoGP Rookies Cup, wo er aufs Podium fuhr und 14. in der Gesamtwertung wurde. Nach einer etwas schwierigeren Saison im Jahr 2020 (16. mit 41 Punkten) kam er 2021 mit einem Sieg auf dem Sachsenring zurück und wurde Siebter in der Gesamtwertung.

Parallel dazu trat er im CEV Moto3 an und wurde 2019 23., 2021 21., holte sich aber auch eine Wildcard für den GP von San Marino mit dem Team Bardahl VR46 Riders Academy. Er erhielt einen festen Platz in der Moto3 bei Avintia Esponsorama, doch mit 16 Punkten aus 10 Rennen
und einem Sturz auf dem Sachsenring, der zu einem Kreuzbandriss führte, musste er für die zweite Saisonhälfte kapitulieren und aussetzen.

Stärker zurückkommen

Zurück im Jahr 2023 mit dem Rivacold Snipers Team: Er holte zwei Tops 7 in
Thailand und in Katar und wurde 18. in der Gesamtwertung. 2024 wiederholte
er nahezu den gleichen Kurs mit einer identischen Punktzahl. Im vergangenen Jahr,
vom Team MTA verpflichtet, zeigte der Italiener starke Ambitionen.

Mit zwei Pole-Positionen und drei Top-5-Platzierungen, darunter ein Podium, in den ersten drei Grand Prix schien Matteo auf gutem Weg. Leider brachte eine schwere Verletzung  
beim Training die weiteren Pläne für seine Saison zu Fall. Nach Monaten der Abwesenheit hat er die Konkurrenz erst gegen Ende des Jahres wieder aufgenommen, um die Saison auf dem 17. Platz der Gesamtwertung abzuschließen. Auch er träumt von diesem Jahr der Revanche.